Attraktionsbereich
Architektonische Konzeption

Es soll eine klare Reihung der verschiedenen Badangebote entstehen, die so auch akustisch und thermisch getrennt voneinander betrieben werden können.

 

Als markante Silhouette erhebt sich die Dachschwinge über der in der Tiefe entwickelten, gereihten Badelandschaft, während sich die dienenden Räume wie Foyer, Verwaltung, Küche und Umkleiden als reine eingeschossige „Zweckbauten" teils um die Badelandschaft herumlegen. Durch diese klassische Baukörpergliederung - dienende Räume eingeschossig, Badelandschaft zweigeschossig - ist eine Rundum-Besonnung der Badelandschaft sichergestellt, so dass eine unverwechselbare, sonnendurchflutete Atmosphäre gewährleistet ist. Dabei bietet das geschwungene Dach nicht nur eine einprägsame, charakteristische Form mit Wiedererkennungswert von außen, sondern bewirkt darüber hinaus von innen betrachtet eine Reduzierung von „Flatterechos" und schafft einprägsame Räume von insgesamt fast 100 m Länge mit Zonierungen. Die Dachschwinge gewinnt im Bereich des Freizeitbades an maximaler Höhe, ermöglicht so dreidimensionales, räumliches Wahrnehmen - Galerien mit Liegen oben und bestmögliche Rundum-Sonne! Alles natürlich auch unter dem Aspekt größtmöglicher energetischer Gewinne.

 

Durch die Reihung der verschiedenen Badeangebote in Verbindung mit den dazwischen liegenden, raumbildenden Elementen ist eine ganz natürliche Separierung der Bereiche möglich (unterschiedliche Temperierung, Schallschutz, Einsichtnahme etc.). So kann den unterschiedlichen Nutzergruppen einerseits optimal Rechnung getragen werden, andererseits aber auch ein Raumkontinuum angeboten werden, das ganzheitlich genutzt werden kann.